Seit vielen Monaten stellen sich die Mitarbeiter der Einrichtungen des Amtes Peitz den zahlreichen Herausforderungen, die die vielen Verordnungen und Rahmenhygienepläne mit sich bringen. Dazu kommt nun dieses Jahr erneut wieder die Regelungen zur Notbetreuung.

Leider müssen sowohl die Einrichtungen als auch die Mitarbeiter des FB Kita/Schulen des Amtes Peitz häufig feststellen, dass unrichtige Angaben auf den Notbetreuungsanträgen gemacht werden. In Anbetracht der Belastung der ErzieherInnen und der misslichen Lage von Eltern, die keinen Anspruch auf Notbetreuung haben, appellieren wir hiermit ausdrücklich an die Ehrlichkeit der Eltern!

Einen Anspruch auf Notbetreuung haben diejenigen Eltern, bei denen ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet. Der andere Elternteil muss ebenfalls erwerbstätig sein und dies nachweisen.

Während der Elternzeit, Home Office und Kurzarbeit besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Notbetreuung. In dieser Zeit ist stets mindestens ein Elternteil häuslich anwesend, somit entfällt lt. § 18 (5) Nr. 2 bzw. 3 i.V.m. Abs. 8 der Siebten Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg der Anspruch auf Notbetreuung.

Wir weisen nochmals ausdrücklich, auch aus Gründen der gegenseitigen Rücksichtnahme, auf die Ehrlichkeit aller Eltern hin. Sicher geht eine Tätigkeit im Home Office mit gleichzeitiger häuslicher Kinderbetreuung an der Realität vorbei. Doch wenn Sie als Eltern ehrlich gegenüber Ihrer Kindereinrichtung sind, können sicher auch beiderseitige Lösungen gefunden werden.

Grundsätzlich sollte die Betreuungszeit der Kinder in der Einrichtung auf ein Minimum beschränkt werden. Ein Anspruch auf Betreuung besteht somit innerhalb der Arbeitszeit der Eltern.

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