Most
Einwohner: 665
Fläche: 2369 ha
Im Zuge der Gemeindegebietsreform wurden die Orte Heinersbrück und Grötsch mit der Kommunalwahl im Oktober 2003 zur Gemeinde Heinersbrück. Der Ort Radewiese gehört als Wohnteil seit 1993 zu Heinersbrück.
In der Gemeinde gibt es seit 2008 ein modernes Gemeindezentrum, welches nach Umbau der einstigen Grundschule nun den Vereinen und Gruppen im Ort zur Verfügung steht. Gleichzeitig befindet sich hier der Stützpunkt der Ortsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr mit einem modernen Feuerwehrgerätehaus. In unmittelbarer Nachbarschaft sind auch das Heimatmuseum und der Jugendclub beheimatet. Unweit der Gemeinde gelangt man direkt zum Braunkohletagebau Jänschwalde. Am Aussichtspunkt kann der Besucher zusehen, wie imposante Bagger die Braunkohle in in einer Tiefe bis zu 80 m abbauen.
Die Gründung des Ortes Heinersbrück wird in Überlieferungen mit Heinrich II. in Verbindung gebracht. Mit großer Wahrscheinlichkeit kann der 6. September 1005 als der historische Zeitpunkt (der Ortsgründung) angenommen werden. Zunächst aber mit dem Namen “Henrichsbrugk”. Der Ortssage nach rührt die Bezeichnung durch Heinrich den Städtebauer her. Er ließ eine Art Knüppeldamm (Brücke) erbauen, die für die Überquerung der morastigen Malxe und ihrer Uferregion sehr vorteilhaft war und auch mehrmals bei Feldzügen Heinrichs II. gegen Polen benutzt worden ist. Die Bedeutsamkeit eines solchen Bauwerkes war schon etwas Besonderes, da Brücken zu der mittelalterlichen Zeit eher selten waren. So wurden erst seit dem 14. Jahrhundert in den Städten Brücken errichtet.
Ortsteil Grötsch
Grozisco
Die Gemeinde Grötsch wurde bereits 1344 als Grods (Burgstätte) urkundlich erwähnt. Die kleinste Gemeinde im Amt Peitz liegt in unmittelbarer Nähe des Tagebaus Jänschwalde. Seit 1985 wird die Ortsverlegung von Grötsch vorbereitet, von 48 bestehenden Wohngrundstücken müssen 21 Grundstücke dem Bergbau weichen und die Verbindungsstraßen nach Forst (1985) und Cottbus (1983) wurden durch das Voranschreiten des Tagebaues gekappt
In den letzten Jahren entstanden in Grötsch eine Fun-Court Anlage, der neue Dorfteich, der Heidegarten wurde angelegt und ein modernes Bürgerzentrum wurde errichtet. Die Fun-Court Anlage bietet Kinder sowie auch Erwachsenen gleichermaßen Möglichkeiten zur Erholung und sportlichen Betätigung.
Wohnteil Radewiese
Radewiese/Radowize wurde 1753 als Kolonistendorf gegründet und bedeutet Rad, Besitzdorf des Radowid, des Gerngesehenen.
Im Oktober 1938 wurde der Wohnteil durch die Nazionalsozialisten nach Heinersbrück zwangseingemeindet, Eindeutschung und Umbenennung in „Heinersbrück-Nord“. In der Schule hing ein Schild: „Hier wird nur deutsch gesprochen“ und den Kindern wurde die wendische Sprache verboten. In den 50-iger Jahren gab es eine endgültige Eingemeindung nach Heinersbrück als Ortsteil Radewiese. Erst 1983/84 wurde die Traditionelle Fastnacht, das Zampern und ein Umzug in sorbisch/wendischer Tracht sowie der Zapusttanz wieder eingeführt.
Heute liegt Radewiese nahe dem Tagebau Jänschwalde und inmitten von Wiesen und am Waldesrand. Die Einwohner pflegen auch heute noch die sorbisch/wendische Kultur und zeigen eine enge Verbundenheit zur Lausitzer Landschaft.
- Gemeinde Heinersbrück
Schule
Die Schule gestern und heute 1814 ein neues Schulgebäude wurde am Ortseingang an der Stelle errichtet, wo heute die alte Schule steht. Bereits 1773 soll eine erste Schule im Ort gebaut worden sein. 1882 entstand das alte Schulgebäude mit zwei Schulstuben und zwei Wohnungen. 1965 erfolgte die Fertigstellung des neuen Schulgebäudes, in den 70er Jahren wurde die Turnhalle mit dem dazugehörigen Heizhaus errichtet. weitere Eckdaten: - das vermittelte Bildungsgut war anfangs bescheiden, das Schulziel war schnell [mehr] - Die Geschichte der Kirche
Die Kirche in Heinersbrück In der Kirche findet 14-tägig Gottesdienst statt und traditionell wird am 3. Advent das Adventssingen mit dem dem Bergmannchor aus Brieske und dem Frauenchor Heinersbrück durchgeführt. Geschichte Quelle: Dr. Friedrich Liebo "Heinersbrück - Most wie es war " Die Kirche war stets Tochterkirche der Kirche Groß Lieskow, einem Ort der dem Braunkohleabbau in der Region weichen musste. Bereits 1694 gab es im Ort eine Kirche aus Holz und Lehm, mit Ziegeln bedeckt und [mehr] - Geschichte der Gemeinde Heinersbrück
Im Zuge der Gemeindegebietsreform wurden die Orte Heinersbrück und Grötsch mit der Kommunalwahl im Oktober 2003 zur Gemeinde Heinersbrück. Der Ort Radewiese gehört als Wohnteil seit 1993 zu Heinersbrück. Geschichtliches zu Heinersbrück (Ouelle: „Heinersbrück-Most“ von Dr. F. Liebo) Die erste urkundliche Erwähnung von Heinersbrück erfolgte 1411 als Henrichsbrugk. Es gibt zahlreiche Hinweise, die aber auf eine viel frühere Besiedlung schließen lassen. Ernstzunehmende Quellen belegen, dass im Großraum Heinersbrück bereits während der Zeit der Mittleren Steinzeit, die [mehr]
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