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Partnerstadt Küstrin

Nach den Partnerschaften mit Ochla und Zbaszynek wurde eine dritte Partnerschaft mit einer polnischen Stadt vorbereitet. Am 8. August 2001 haben die Stadt Peitz und die Stadt Kostrzyn - das ehemalige Küstrin - in Peitz die Urkunde unterzeichnet. Beide Städte verbindet ihre gemeinsame Vergangenheit als Festungen der Mark Brandenburg. Bereits seit 1994 besteht zwischen ihnen und der dritten großen Festungsstadt Spandau (heute ein Stadtbezirk von Berlin) eine interkulturelle Zusammenarbeit.

http://www.kostrzyn.um.gov.pl/

 

Aus der Geschichte Küstrins

Der 1232 als Cozsterine erwähnte Ort wurde auf einer Talsandinsel an der Einmündung der Warthe in die Oder inmitten eines Sumpfgebietes gegründet. Bedeutung erlangte der Ort genauso wie Peitz durch den Markgrafen Johann V., der Küstrin ab 1536 zu seiner Residenz und damit zur Hauptstadt der Neumark machte.     

Zur Neumark zählten das brandenburgische Gebiet östlich der Oder, ein kleines Gebiet westlich der Oder im Oderbruch und seit dem 15. Jh. die Herrschaften Peitz und Cottbus als Exklave. Unter Johann V., auch Hans von Küstrin genannt, wurde die Stadt Küstrin zur Festung ausgebaut. Im Gegensatz zur Festung Peitz, die im 18. Jh. an Bedeutung verlor und abgetragen wurde, führte man an den Festungswerken in Küstrin bis ins 19. Jh. Verbesserungen und Erweiterungen durch. 1945 wurde hart um Küstrin gekämpft. Für die Rote Armee war Küstrin ein Symbol für den deutschen Militarismus. Und deshalb wurde die Stadt fast dem Erdboden gleichgemacht. Heute ist Kostrzyn eine geteilte Stadt mit dem deutschen Ortsteil Kietz und den übrigen Teilen in Polen. Die Altstadt ist nicht wieder aufgebaut worden, sie ist eine moderne Stadtwüstung, ein Denk- und Mahnmal.

 
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