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Sehenswertes in der Gemeinde Jänschwalde

Sehenswertes im Ortsteil Jänschwalde-Dorf

Die Kirche                       

 Dorfkirche in Jänschwalde

Die heutige turmlose Kirche entstand 1806, unmittelbar daneben ist der freistehende Glockenturm zu sehen, in dem sich drei kulturhistorisch wertvolle Glocken aus dem 15. und 16. Jh. befinden.Dieses Geläut ist damit das älteste in der Cottbuser Region. Einer Sage nach sollen die Glocken während des 30 jährigen Krieges zum Schutz vor Zerstörung im Schlamm des Dorfteiches versenkt worden sein.

Nach Jahrzehnten haben dann Schweine, die inzwischen in Vergessenheit geratenen Glocken aufgespürt und freigewühlt.Noch heute ist der Klang dieser Glocken zu hören. Das Pfarrgehöft mit der Pfarrscheune entstand Mitte des 19. Jh. Die Gebäude werden für museale Zwecke von der deutsch/wendischen Bauernstube genutzt.

Wendisches-Deutsches Heimatmuseum und Pfarrscheune

Pfarrscheune Jänschwalde

In diesem kleinen, liebevoll eingerichteten Museum kann der Besucher Gegenstände aus dem Alltagleben der Dorfbewohner ansehen. Dazu gehören herrliche Trachten, die einst im Ort getragen wurden, alte Möbel und Arbeitsgeräte der früheren Landbevölkerung.

Außerdem wird die Pfarrscheune auch für Veranstaltungen genutzt. Bekannt ist z.B. das Adventskonzert am 2. und 4. Advent mit den Jänschwalder Blasmusikanten. Interessenten für einen Besuch in der Pfarrscheune wenden sich bitte an Frau Adam, Tel: 035607 749928 oder unter der E-Mail: museum-jaenschwalde@peitz.de

 

       Sehenswertes in Jänschwalde-Ost

Das Haus der Generationen

Das Haus der Generationen

 

Sehenswertes im Ortsteil Drewitz

Im Ort Drewitz verläuft ein sehr gut ausgebautes Radwanderwegesystem. Es bestehen direkte Anbindungen zu überregionale Radwanderwegen wie z.B. die Bergbautour, der Europäische Fernwanderweg E 10 und der oder-Neisse-Radweg. Sehr schön ist auch die Fahrt oder eine Wanderung entlang des Naturschutzgebietes in Richtung Großsee. Auf der Gemarkung Drewitz befindet sich der besonders von Angelfreunden beliebte Pastlingsee. Dessen Uferzonen sind naturbelasen und nicht ausgebaut, leider sind auch keine gastronomische Versorgung und keine Sanitäranlagen vor Ort. Der Kleinsee ist neben dem Pastlingsee der zweite Drewitzer Bade- und Angelsee. In unmittelbarer Nähe zum Kleinsee befindet sich die Waldschule Kleinsee, die gern von Schülergruppen aufgesucht wird.

Flugplatz Drewitz

Aber auch das Flugplatzmuseum, der Flugplatz und das Motorsportzentrum mit Go-Cart-Bahn sind unbedingt einen Besuch wert.

Mehr darüber erfahren Sie unter

www.msz-jaenschwalde.de   

www.flugplatz-cottbus-drewitz.de 

Sehenswertes im Ortsteil Grießen

 Grießen liegt auf einer eiszeitlichen Endmoräne, die sich etwa 30 bis 40 m gegenüber dem übrigen Territorium abhebt. Landschaftlich besonders reizvoll ist die steil abfallende und durch Schluchten durchzogene Geländestruktur zwischen Ortslage und der Neiße sowie die Neißeinsel, die durch die Errichtung der Zu- und Abwasserkanäle des Wasserkraftwerkes entstand. Die Insel befindet sich im Landschaftsschutzgebiet.

Grießen liegt unmittelbar an den überregionalen Radwanderwegen Bergbautour, Oder-Neisse-Radweg und grenzt direkt an das Nachbarland Polen.

 

Wasserkraftwerk Grießen – ein technisches Denkmal

Wasserwerk Grießen

Das Kraftwerksgebäude und die Kanäle entstanden in den Jahren 1927 bis 1929. Die erste Netzschaltung erfolgte am 1.4.1928. Um den nutzbaren Stauwasserstand von ca. 3,50 m zu erreichen, wurde der natürliche Flußlauf der Neiße durch den angelegten Kanal erheblich verkürzt. Das Wasserkraftwerk diente zur Deckung des Elektroenergiebedarfs an der Neiße und teilweise der Stadt Guben. Das Wehr, die Brücke über den Kanal  und das Wasserkraftwerk selbst wurden am 27.02.1945 vernichtet. Danach wurde bis 1948 das Werk wieder errichtet. Durch die nur auf Braunkohlenverstromung gerichtete Energiepolitik der DDR wurde das Wasserkraftwerk im Jahre 1976 stillgelegt und demontiert. Durch Eigeninitiative des Kraftwerksbesitzers konnte 1992 mit dem Wiederaufbau der Anlagen begonnen werden. Die neuinstallierte Turbine wurde am 28.05.1993 erstmals in Betrieb genommen. Die Gesamtanlage erzeugt heute fast 1000 kW Strom. Bei einer Besichtigung des Werkes kann auch der Turm bestiegen werden. Von hier bietet sich ein herrlicher Rundblick über die umliegende Gegend. In der Maschinenhalle befindet sich eine wertvolle Sammlung historischer Kraftfahrzeuge.

 

Die Wehrkirche

Wehrkirche in Grießen

Die unter Denkmalschutz stehende Wehrkirche wurde vor 700 bis 750 Jahren aus Feldsteinen erbaut. Die kleinen Vorbauten vor den Türen waren baufällig und wurden Ende 1959 abgerissen. Die Kirche ist die älteste in der Gubener Region und gehörte zum Johanniter-Orden Schenkendorf (heute Polen). Das Johanniter-Kreuz ist noch heute auf dem Kirchtum zu sehen. Die Wehrkirche wurde 1979 umfangreich renoviert und rekonstruiert. Der Kirchturm erhielt ein neues Zinkblechdach, die Kugel der Kurchtzurmspitze wurde vergoldet. In ihr wurden zuvor Einschüsse des Krieges von 1945 gefunden und Geldscheine aus den Jahren 1923. Im Kirchenschiff wurde eine Zwischendecke eingezogen, auf die ursprünglichen Mauersteine des Fußbodens wurden Fließen verlegt und ein Gemeinderaum abgetrennt. Von der Partnergemeinde Neunkirchen wurden Heizröhren zur Erwärmung des Raumes gespendet. 1992 wurde das gesamte Kirchendach neu gedeckt, eine Blitzschutzanlage kam dazu.

Im Inneren der Kirche sind die Reste der alten Bänke der Kirchenältesten mit interessanten Schnitzereien versehen ebenso erhalten geblieben wie der Rest eines gotischen Altars. Der alte Altar war ein Holzschnitzaltar aus dem 15. Jh. mit drei Figuren, die heute nach der Restaurierung noch zusehen sind. Interessant sind außerdem ein Schrein mit Heiligenbüsten, ein altes Kreuz und die eisenbeschlagene Barocktür sowie eine Gruft. Vor der Kirche stehen alte Grabsteine.

Seit 1994 besitzt die Kirche eine elektrische Läutanlage, in Lauchhammer wurde eine Glocke für Grießen gegossen.

 

 

 

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