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Sehenswertes 

Der Mitten im Dorf wird man direkt durch das Wappentier von Drachhausen recht freundlich begrüßt. Der übergroße Drache wurde anlässlich der Wendischen Festtage 1998 aus Beton gebaut und am Dorfanger aufgestellt. Um diesen Drachen ranken sich zahlreiche Sagen und Erzählungen.

Ursprünglich war geplant, dass der Gemeindearbeiter Wilhelm Ruhl für den Festumzug einen Drachen aus leichten Materialien baut. Nach einer schlaflosen Nacht kam er auf die Idee, den Drachen wie im Saurierpark in Klein Welka aus Beton und Eisen zu bauen.

Wappentier der Drache

Nach Rücksprache mit dem Bürgermeister ging er nun mit dem Schlosser Manfred Lottra, der die Schweißarbeiten übernahm, in mühevoller Kleinarbeit und mit weiteren Helfern ans Werk. Dank Sach- und Geldspenden steht der Drache auf dem nachgestellten Dubrauer Berg in der Dorfmitte und dient als Symbol und Beschützer der Gemeinde. Der Dorfanger der Gemeinde ist durch einen Gebäudebestand aus der 2. Hälfte des 19. JH. geprägt.

Besonders die Kirche mit originaler Innenausstattung und Orgel sind architektonisch wertvoll. Als Backsteinbau im Rundbogenstil wurde sie bereits 1895 eingeweiht und bildet heute ein baulich zusammengehöriges Ensemble mit Pfarrgehöft und ehemaliger Schule.

Kirche Drachhausen

Die Pflege der sorbischen/wendischen Kultur ist für die Bewohner der zweisprachigen Gemeinde in besonderer Weise Herzenssache. Mit viel Engagement werden die Traditionen von den Einwohnern aller Altersgruppen gepflegt. In der Kita erlernen die Kinder die sorbische Sprache und erleben ganzjährig die sorbischen/wendischen Bräuche. Die Fastnacht, das Aufstellen des Pfingstbaumes und das Hahnrupfen sind nur einige Höhepunkte. Über die Region hinaus bekannt ist auch die Sorbische Theaterguppe, die jährlich ihre Programme in verschiedenen Orten aufführt. Szenen aus dem Leben der sorbisch/wendischen Bevölkerung wie z.B. die Geschichte des Wilddiebes Bagola werden geprobt und dann einem breiten Publikum vorgestellt.

Im Juni 2004 eröffnete anlässlich der 500 Jahrfeier der Gemeinde auch „Kolasko“ (das Spinnrad), ein kleines Flachsmuseum im Gemeindekulturzentrum.

Heimatmuseum Drachhausen

Nach Anmeldung im Kultur- und Tourismusamt Peitz Tel. 03601/81512 kann man hier Interessantes über die Flachsverarbeitung, vom Flachs bis zum Leinen, erfahren

Entspannung findet man in den großen Mischwäldern rund um Drachhausen. Auf einem 2,5 km langen Naturlehrpfad kann man im „Tannenwald“ spazieren gehen und viel Wissenswertes über Pflanzen und Bewohner des Waldes erfahren.

Südlich des Ortes verlaufen Spree, Malxe und Hammergraben. Empfehlenswert sind ein Spaziergang auf dem Spreedamm oder Radtouren auf dem gut ausgebauten Radwegenetz in den Kernspreewald oder durch das Peitzer Land.

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