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 Ochsentour durch den Vorspreewald

(Peitz-Schmogrow-Fehrow-Drehnow-Peitz)

 
Diese Radtour führt durch die Landschaft des „Vorspreewaldes", einer sagenhaften Gegend. Der Name dieser Radrundtour bezieht sich nicht auf den Schwierigkeitsgrad - in der flachen Landschaft radelt es sich wie von selbst - sondern auf eine Sage, die in verschiedensten Varianten erzählt wird. Der Teufel soll hier einst gepflügt haben. Die Ochsen, die den Pflug zogen, gingen durch und rasten hin und her. So entstanden die vielen Flüsse und Gräben. Zu guter Letzt wurde der Teufel weggeschleudert und landete in einem Teich bei Peitz, der fortan Teufelsteich heißt.
Der zum Landschaftsraum „Spreewald" gerechnete „Vorspreewald" ist das Gebiet östlich des Oberspreewaldes und wird durch die Flüsse Spree, Hammergraben und Malxe, die hier fast parallel in Richtung Westen abfließen, sowie durch zahlreiche Gräben gekennzeichnet. Zum Vorspreewald gehört aber auch der „Cottbuser Schwemmsandfächer", das Gebiet nördlich der Stadt Cottbus um das Dorf Döbbrick. Das von der Weichseleiszeit vor ca. 25000 Jahren geformte Urstromtal ist fast eben und wird zum größten Teil als Weide- und Ackerland genutzt. Auf vereinzelt vorkommenden Sanddünen, oft als „Berge" bezeichnet, wachsen Kiefernwäldchen.
 

Tourenverlauf:

Ausgangspunkt: Rathaus der Stadt Peitz
 
  • ca. 500 Meter auf der Bundesstraße 168 in Richtung Lieberose (westliche Richtung)
  • am „Caravan und Camping Peitz" links in die Spreewaldstraße abbiegen. Ab hier den ausgeschilderten Radweg („Spreeradweg") benutzen!
  • ab Maiberg (Ortsteil von Cottbus) verläuft der Radweg auf dem Spreedamm (auf der Dammkrone nach rechts Richtung Westen abbiegen!)
  • den „Spreeradweg" bis zur „Dissener Brücke" (hier Infopunkt zur Spreeaue und zum Auerochsengehege) und weiter bis zur Ortsverbindungsstraße Striesow-Fehrow (ab Maiberg die zweite Spreebrücke) nutzen. An der Straße den „Spreeradweg" verlassen und nach rechts abbiegen, nach ca. 500 m wieder nach rechts in den asphaltierten Wirtschaftsweg (Richtung Osten) einbiegen. Hinweis: Ab hier bildet das weithin sichtbare Kraftwerk Jänschwalde (im Osten gelegen) eine gute Orientierungshilfe!
  • den asphaltierten Wirtschaftsweg bis zur „Dissener Brücke" folgen (ca. 3,5 km). Achtung: Hier aber nicht die Brücke benutzen und auch nicht wieder den „Spreeradweg" nutzen, sondern weiter unterhalb des Dammes auf der Straße in östliche Richtung fahren!
  • nach ca. 300 m folgt eine Doppelkurve; in der Doppelkurve die Hauptstraße verlassen und den asphaltierten Weg Richtung Norden (nach der ersten Kurve geradeaus!) fahren.
  • nach ca. 1km wird der „Hammergraben" überquert.
  • weiter auf dem unbefestigten Weg erreicht man nach ca. 800 m den Fluss „Malxe"
  • an der „Malxe" rechts (nach Osten) abbiegen. Dort beginnt ein asphaltierter Weg.
  • nach ca. 1,3 km die „Malxe" überqueren (an der übernächsten Brücke!)
  • den asphaltierten Weg in Richtung Norden folgen; nach ca. 1,5 km wird die Straße Drachhausen-Drehnow erreicht. Hier nach rechts (Richtung Osten) abbiegen!
  • nach ca. 2 km erreicht man Drehnow
  • das Dorf wird durchfahren; am Dorfende nicht der nach links abbiegenden Hauptstraße folgen sondern weiter geradeaus fahren.
  • nach ca. 2 km (an der Windmühle geradeaus weiter) erreicht man wieder die Spreewaldstraße in Peitz; ab hier zurück zum Ausgangspunkt der Tour

Tourenlänge

(ohne Abstecher zu den Sehenswürdigkeiten): ca. 30 Kilometer
 

Sehenswürdigkeiten/Gastronomie in Tourennähe:

  • historische Altstadt Peitz mit gastronomischen Einrichtungen
  • Gaststätte in Maiberg
  • Spreeaue mit Auerochsengehege und das Dorf Dissen (Kirche, Museum und Gastronomie) unweit der „Dissener Brücke" (bis ins Dorf ca. 2,6 km)
  • das Dorf Fehrow mit Dorfkirche, Dorfmarkt nahe der Kirche und Gaststätte (nach Verlassen des „Spreeradweges nach rechts abbiegen und ca. 1 km bis ins Dorf)
  • das Dorf Drachhausen mit Kirche, Dorfmarkt nahe der Kirche, Eisdiele und Museum (an der Straße Drachhausen-Drehnow geradeaus ca. 2 km weiterfahren)
  • das Dorf Drehnow mit gastronomischen Einrichtungen
  • die Turnower Holländerwindmühle zwischen Drehnow und Peitz
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