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Große Lutkitour

(Peitz-Golliza-Tauer-Großsee-Calpenzmoor-Drewitz-Jänschwalde-Radewiese-Heinersbrück-Barenbrück-Barenbrücker Höhe-Maustmühle-Peitz)

Der Hintergrund der Lutkitour entspringt aus der Sage der Lutki, welche ein geselliges, fröhliches, wohltätiges Volk sind. Die Definition für Lutki ist aus zahlreichen Quellen zu entnehmen. Hierzu werden sie als „Kleine Leute“ bezeichnet. Dieser Begriff stammt aus dem slawischen und kann auch eine Bezeichnung für arme und einflusslose Menschen sein.

Die Winzlinge lebten in den sandigen Höhlen der Niederlausitz und scheuen das menschliche Leben. Häufig kamen sie ins Dorf und borgten sich etwas. Dabei waren sie bestrebt dies schnellstmöglich zurück zugeben und ein Geschenk für den Bürger mitzubringen.  Zudem waren die Lutki hilfsbereit und tüchtig. Die Kirchenglocken der Dörfer mieden sie soweit es ging.

Ihre Existenz ist mittels Urnengefäße belegt.  Urnenfelder mit tönernen Gefäßen wurden aufgefunden und ihnen zugeschrieben. An den Gefäßen befinden sich kleine Henkel, welche für die winzigen Hände der Luttchen gemacht waren. Ebenso deutete der Leichenbrand in den Tongefäßen mit kleinen Knochenresten auf dieses Volk. Meist fand man diese Hinterlassenschaften in der Nähe der gegenwärtigen Siedlungen. Belegt sind sie für zahlreiche Orte in der Niederlausitz, darunter Tauer und Ottendorf (gegenwärtiger Stadtteil von Peitz).

Die Fahrt beginnt am Rathaus in Peitz und führt auf der Landstraße durch die Gubener Vorstadt in Richtung Guben. Nach ca. 1,3 km biegt man nach rechts in die Wiesenvorwerkstraße ein und fährt durch die Lasszinswiesen bis zur Kreuzung des Wiesenvorwerks. Dort befindet sich die Informationstafel mit der Radwanderkarte.  Hier biegen Sie nach links ab und folgen jetzt der „Tour Brandenburg“.

Dabei durchqueren sie den Ort Tauer und fahren auf Höhe der Dorfkirche in Richtung Großsee (Tour Brandenburg).  Der „Tour Brandenburg“ folgen Sie bis sie auf eine befestigte Autostraße treffen. Hier haben sie die Möglichkeit nach rechts zum Großsee zu fahren und von dort wieder an diese besagte Kreuzung zurück oder sie fahren nach links und folgen der Route ohne Abstecher zum Großsee.  Folgend überqueren sie die Landstraße Peitz-Guben und fahren durch ein Waldstück, auf einer befestigten Fahrradstraße bis zum Ort Drewitz.

Im Dorf angekommen biegen sie an der dritten Möglichkeit rechts ab.  Folgend kommen sie auf die „Niederlausitzer Bergbautour“ (NBL) diese befahren sie.  Sie durchfahren Jänschwalde-Kolonie, Radewiese und Heinersbrück, dabei bleiben sie immer auf der Route NBL. Im Ort Heinersbrück fahren sie rechts und folgen weiterhin der „Niederlausitzer Bergbautour“.  Folgend durch fahren sie Bärenbrück und folgen der NBL in Richtung Neuendorf. Hierbei müssen sie jetzt die Bärenbrücker Höhe überwinden, eine ehemalige Außenhalde der Tagebaue Cottbus-Nord und Jänschwalde.

Sie durchfahren  Neuendorf auf der Route der Niederlausitzer Bergbautour. Dabei überqueren Sie die Landstraße Neuendorf-Willmersdorf und die Bahnschiene, folglich fahren Sie durchs Peitzer Teichgebiet.  In Peitz erreichen Sie das Hüttenmuseum von dem aus überqueren Sie die Landstraße und befahren die Dammzollstraße bis zum Ende. Am Ende biegen sie nach rechts ab und erreichen ihren Startpunkt.

Streckenlänge: ca. 40 km 

 

PDF zum Ausdrucken: Große Lutkitour

 

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