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Die katholische Kirche St. Josef

Die katholische Kirche in Peitz ist dem Heiligen Josef, dem Arbeiter, geweiht. Das Patronat geht auf Samstag, den 19. März 1949 zurück. 1949 war an diesem Tag der Festtag des Heiligen Josef und in Peitz wurde zum ersten Mal in einem eigenen Kirchraum Gottesdienst gefeiert. Nach Ende des 2. Weltkrieges kamen mit den Vertriebenen aus Osteuropa ca. 1.000 Katholiken nach Peitz. Für Gottesdienste konnten im Dezember 1948 von der Stadt Peitz Räume in den Reichshallen Gubener Straße 3) gemietet werden.

Die Kirche befindet sich in der Straße „An der Glashütte 15“ und grenzt unmittelbar an das bedeutendste Gewerbegebiet in Peitz. Sie ist auf alten Fundamenten einer Werkhalle der ehemaligen Kristallglashütte errichtet und wurde 1968 geweiht. Es ist ein schlichter Baukörper, dessen einziges Schmuckelement ein großes Fenster aus Glasbausteinen ist. Es lässt die Morgensonne direkt auf den Altar scheinen. Der Altar besteht aus ein großer Sandsteinquader. Aus gleichem Material ist auch der Ambo geformt.

Katholische Kirche St. Josef von innen

Zu DDR-Zeiten durfte bei Kirchneubauten ein Kirchturm nicht höher als das Gebäude sein. In Peitz bildet der Turm den Eingang zur Kirche und zum Pfarrhaus. Im Turm befinden sich die Glocken. Die drei Bronzeglocken mit den Namen „St. Joseph“ (große Glocke), „St. Maria“ (mittlere Glocke) und „St. Petrus“ (kleine Glocke) wurden am 31. März 1981 in der Glockengießerei „VEB Glockengießerei Apolda“ durch KMD Wilhelm Kümpel aus Erfurt geprüft. Danach steht fest, dass diese in Apolda gegossen wurden.

Kathloische Kirche St. Josef

Im Eingang heißt der Heilige Josef mit einem Kind die Besucher willkommen, eine Holzschnitzarbeit des Cottbuser Bildhauers Felix Hertelt aus dem Jahre 1953. Das Werk wurde für den ersten katholischen Kirchraum in Peitz geschaffen und stand dort auf dem Hochaltar. In der Kirche steht er im Eingang und begrüßt, bzw. verabschiedet die Kirchenbesucher.

Die Holzbildhauermeister Gebrüder Fromelius schufen 1978 die Heilige Maria mit dem Kinde und 1983 den Corpus des Kreuzes im Altarraum.

In der Weihnachtszeit ist weiterhin eine Krippe mit 16 bis zu 35 cm großen Figuren zu sehen. Sie wurden in den Jahren 1970 bis 76 ebenfalls von den Brüdern Fromelius gefertigt.

Die Kirche bietet 100 Gottesdienstbesuchern bequem Platz. Gottesdienste finden in der Regel an Sonn- und Feiertagen um 08:30 Uhr und am Donnerstag um 18:30 Uhr statt.

Wenn Sie die Kirche besichtigen möchten, dann rufen sie bitte an bei:

Herrn Thielscher, Tel.: 035601 22 960 oder Familie Decker, Tel.: 035601 22860                                                                               

Text und Fotos
Georg Baumgart           

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