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Erlebnispark Teichland/ Bärenbrücker Höhe

Der Anfang

Das Jahr 2008 stellt in der Geschichte der Gemeinde Teichland ein Meilenstein dar. Eine Idee, die im Jahr 1997 geboren wurde, wird Stück für Stück realisiert. Auf einer Fläche von ca. 18 ha entsteht im Rahmen der Realisierung des Masterplanes Cottbuser Ostsee ein einzigartiger Freizeitpark. Waren es am Anfang nur Visionen der Gemeinde, eine Sommerrodelbahn am Rande der Bärenbrücker Höhe zu errichten, kamen im Laufe der Jahre weitere Ideen hinzu. Durch Herrn Kohlschmidt wurde 2007 ein Konzept erarbeitet, einen Götterhain zu schaffen, der alle slawischen Götter Europas an einem Platz vereinen soll. Die Idee, die erdgeschichtliche Entwicklung in Form einer geologischen Uhr darzustellen, wurde aufgegriffen und wird im Freizeitpark realisiert. Bei der Gestaltung kommt die Gewinnung von Findlingen im Rahmen der Freilegung der Braunkohle und die Unterstützung durch den Vattenfall-Konzern zu Gute. Der im Rahmen eines Studentenwettbewerbs im Jahre 2007 ausgelobte Aussichtsturm oberhalb der Bärenbrücker Höhe soll in den Jahren 2008 / 2009 realisiert werden. Die Erweiterung des Freizeitparks ist in den Folgejahren vorgesehen und ist bereits Bestandteil des Bebauungsplanes.

Gegenwärtig sind ausgedehnte Wanderwege, das Labyrinth, der Götterhain, der Eingangsbereich und die Straßenausbauarbeiten weitestgehend fertig gestellt. Wenn man den Realisierungszeitraum betrachtet, werden alle bisherigen Projekte in den Schatten gestellt.

Erst im Dezember 2006 wurde von der Gemeinde Teichland der Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplanes gefasst. Parallel wurde dann begonnen, diese zusammengefassten Ideen zu planen und technisch zu untersetzen. Nach Genehmigung des Bebauungsplanes und Erteilung der Baugenehmigung durch die Behörden des Landkreises Spree-Neiße konnte mit der Vergabe der Bauleistungen und offiziell mit dem Bau des Freizeitparks im Oktober 2007 begonnen werden.

 

Service- und Betriebsgebäude/ Talstation

Die Talstation der Sommerrodelbahn mit Service- und Betriebsgebäude wurde als Holzblockbohlenhaus errichtet. Anlässlich der Grundsteinlegung am 18. Januar begann die Erstellung der Holzelemente und Bohlen, Richtfest für das Gebäude war bereits am 14.02.2008. Mit der Solaranlage auf dem Dach und über Wärmepumpensystem werden moderne Energiegewinnungsmöglichkeiten eingesetzt. Die Talstation beherbert die Gastronomie und die Schlittenausleihe der Sommerrodelbahn.

Ansprechpartner:

Die Talstation wurde nun verpachtet und wird durch Dirk Stockmann/Steffen Dubrau betrieben, die derzeit in Abstimmung mit der Gemeinde das Gesamtkonzept konkretisieren.

Dirk Stockmann, Telefon: 0151/58859147

Steffen Dubrau, Telefon:   0151/58859148

Anschrift:
Erlebnispark Teichland
Zum Erlebnispark 1
03185 Teichland
E-Mail: info@erlebnispark-teichland.de Web: www.erlebnispark-teichland.de

 

Sommerrodelbahn

40 Doppelschlitten mit Verdeck werden den Rodelfreunden angeboten, gefahren werden kann fast bei jedem Wetter (außer Schnee oder Vereisung). Mit etwa 38 km/h wird es dann eine Strecke von 603 m bergab gehen, wobei ein Höhenunterschied von 300 m zwischen der oberen Abfahrt und Talstation liegen.

Sommerrodelbahn Teichg

 

Der slawische Götterhain

Als eine weitere Besonderheit entstand eingebettet in das Gesamtkonzept Freizeitpark ein “Slawischer Götterhain“. Bestens geeignet als Ort für den Götterhain ist die Bärenbrücker Höhe, denn eine Höhe ist immer ein typischer Ort für ein slawisches Heiligtum gewesen. Die Idee einen slawischen Götterhain zu gestalten stammt vom Historiker Siegfried Kohlschmidt. Er gestaltete daraus ein einmaliges Projekt, fertigte Entwürfe und Skizzen und übernahm die fachlich-wissenschaftlich Begleitung des Projekts.

Inzwischen ist der Götterhain in seiner Struktur angelegt. Landschaftsarchitekt Thomas Nickel aus Dresden entwickelte diesen Bereich, der den Göttern einen vorzüglichen Rahmen geben wird. Nach Vorbild der alten slawischen Götterfiguren, die Kupferstiche von 1714 lieferten, werden überlebensgroße Figuren den Platz dominieren. Nun nehmen diese fast vergessenen slawischen Götter in der Werkstatt der Gebrüder Fromelius in Cottbus wieder Gestalt an, fünf Götter sind bereits fertiggestellt, drei weitere in Arbeit.

Slawischer Götterhain

Die Figuren wurden nach den Zeichnungen aus Eichenholz gehauen und geschnitzt und abschließend speziell behandelt, um dem Wetter stand zu halten. Die Findlinge aus dem Tagebaugelände, Wegeführung, Bäume und Grünflächengestaltung ergänzen gelungen das Areal. Informationstafeln werden Wissenswertes über die slawische Götterwelt vermitteln.

Die Götterbilder haben ihre Wurzeln in den Traditionen und im Glauben der einstigen slawischen Bevölkerung. Seit dem 6. Jahrhundert wanderten slawische Stämme aus dem Südosten Europas in das Gebiet zwischen Oder/Bober und Saale/Elbe, zum Teil auch noch weiter westwärts. In der Niederlausitz wurde der Stamm der Lusici ansässig, direkte Nachfahren leben hier noch heute, die Wenden/Sorben. Die Slawen hatten eine eigene Götterwelt und verehrten eine ganze Reihe von Göttern in heiligen Hainen, an Quellen und auf Bergen. Sie verkörperten die wichtigen Aspekte der Natur oder des menschlichen Lebens, sie wurden angebetet oder um ein Orakel befragt. Die Figuren waren zumeist aus Holz und haben sich so nur selten erhalten. Mit der Verbreitung des christlichen Glaubens gingen im Laufe der Zeit die Erinnerungen an die großen Slawengötter immer mehr verloren, doch sie lebten in den Köpfen und Herzen der Menschen noch über Jahrhunderte weiter. Bis in die Gegenwart bekannt sind vor allem in den Sagen und Märchen noch die kleineren Haus-, Feld, Wald- und Wiesengötter: Der Drachen Plon, die Mittagsgöttin Pschespolniza, die Todesgöttin Smjertnica oder die Lutki und der Wodny muz, der Wassermann.

Einen slawischen Götterhain in dieser nun entstehenden Form hat es so nie gegeben. Er soll Besuchern einen verlorenen Schatz der Lausitz nahe bringen, stolz auf die eigene Heimat ausdrücken und Geschichte bewahren.

 

Als überlebensgroße Figuren aus speziell behandeltem Holz werden

Swantewit - der oberste Gott, die ganze Welt überblicken;

Radegast - der Gott des Krieges, Stärke demonstrieren;

Siwa - die Göttin des Lebens, Kraft, Schönheit und Glück verkörpern;

Liuba - die Göttin der Liebe, Freude verbreiten;

Prono - der Gott des Rechtes, als kluger, aber strenger Richter auftreten;

Porevith - der Beschützer der Schwangeren, die Lebenskraft beschützen;

Crodo - der Gott auf dem Fisch, das Wetter sowie die Tier- und Pflanzenwelt verkörpern

Flins - der Gott des Todes, die Zerstörungskraft symbolisieren.

Damit wird der Slawische Götterhain im Freizeitpark Teichland ein einmaliger touristischer Anziehungspunkt. Er vermittelt auf leichte Art Geschichte, Freude und Schönheit. Der weite Blicke von dieser Anhöhe in alle Himmelsrichtungen der Region regt gleichzeitig an zu Ruhe und Besinnung, zum Kraft schöpfen und Phantasie entwickeln.

 

Geologische Uhr

Auf halber Höhe informiert eine geologische Uhr über die Entstehungsgeschichte unserer Erde. Damit wird eine Idee des Fördervereins Kulturlandschaft Niederlausitz e.V. realisiert. Landschaftsarchitekt Thomas Nickel begleitet das Projekt. Verschiedene gewachsene Steine, die aus verschiedenen aktiven Steinbrüchen und Tagebauen in Deutschland stammen, werden kreisförmig ausgepflastert die einzelnen Erdzeitalter darstellen. Eine Sonnenuhr wird die umgehbare Fläche ergänzen und die Zeiten natürlich erlebbar machen. Zum Areal gehört weiterhin ein spezifischer Bereich „Naturerleben“, der auch das Eiszeitalter erlebbar macht. Als naturnahe Spiellandschaft z.B. mit Holzmamut, Wollnashorn, Weidenkorbhütte und Insektenhotel u.s.w. ist dies nicht nur für Kinder ein interessanter Erlebnisbereich. Vervollständigt ist der Gesamtbereich „Geologische Uhr“ mit Erläuterungstafeln in 4 Sprachen (deutsch, englisch, sorbisch, polnisch). Insgesamt ist damit ein Projekt im Entstehen, welches auch für Schulklassen im Rahnmen der Erdkundeunterrichtes, interessante geologische und erdgeschichtliche Fragen anschaulich und naturnah aufgreift.

 

Aussichtsturm Bärenbrück

Bei der Gestaltung eines attraktiven Sport- und Freizeitparkes, in dem verschiedene Freizeitangebote konzentriert werden, waren seit Beginn die Errichtung einer Sommerrodelbahn, der Bau eines slawischen Götterhains, eines Irrgartens sowie das Errichten eines Aussichtsturmes vorgesehen. Durch die Gemeinde Teichland wurde im Zusammenwirken mit dem Büro Schönwälder/Zimmer Cottbus während des Sommersemesters 2007 ein Studentischer Wettbewerb zum Entwurf eines Aussichtsturmes ausgelobt.

Ziel war die Entwicklung einer innovativen Idee für einen Aussichtsturm mit einer Höhe von max. 50 m, der als öffentlich zugängliches Wahrzeichen weit sichtbar ein dauerhaft faszinierendes Ausflugsziel darstellt, aber sich gleichzeitig in das Ensemble und die Landschaft als Besonderheit einordnet. 

Am 20. Juli 2007 wurde der Wettbewerb abgeschlossen und die Ergebnisse des Auswahlverfahrens durch das Preisgericht bekannt gegeben. Unter Vorsitz von Prf. Heinz Nagler (BTU) hat die Auswahlkommission, bestehend aus sechszehn sachkundigen Personen, nach genauer Vorprüfung durch das Büro Schönwälder/Zimmer, Architektur und Stadtplanung aus Berlin eine Entscheidung über 20 eingereichte Projekte getroffen. Grundlage der Entscheidung waren klare Beurteilungskriterien wie z.B. architektonische Gestaltung, innovative Idee, Konstuktion und Technik, Realisierbarkeit, die Wirkung des Turmes und die Eingliederung in das Gesamtkonzept.

 

Preisträger aus dem Studentischen Wettbewerb "Aussichtsturm Bärenbrücker Höhe"

1. Rang: Daniel Slota, BTU Cottbus

Ziel ist es, im 2. Bauabschnitt 2009 die Errichtung des Aussichtsturmes entsprechend dem Entwurf von Daniel Slota zu beginnen.

 

 Noch mehr zum Erfahren ... Erkunden ... Erleben ... im Erlebnispark Teichland

 

Seit dem 1. Mai ist es soweit, die neuen Attraktionen im 2. Bauabschnitt des Erlebnisparks warten auf die Besucher. Mit Spannung, Neugier und Vorfreude wurde die Eröffnung erwartet, ein Tag für die ganze Familie, so konnte der Maifeiertag in Neuendorf verbracht werden.

 

Einst durch Tagebauabraum aufgeschüttet entstand die Bärenbrücker Höhe und nun ist "dieser Berg" durch das Engagement der Gemeinde, viele Ideen, Durchsetzungsvermögen und Tatkraft aller Beteiligten zu einem empfehlenswerten Ausflugsziel geworden.

 

Viele Besucher und Gäste wurden zur Einweihung begrüßt und gratulierten ihrerseits zu dieser tollen Freizeitanlage. "Seit der Eröffnung 2008 konnten wir mehr als 250.000 Gäste im Erlebnispark begrüßen...", freut sich Bürgermeister Helmut Geissler. "Nun wurde der Park um 2,7 ha erweitert und neue Erlebnisbereiche geschaffen. Mehr als 40 Unternehmen und Planungsbüros waren am Bauprojekt beteiligt, die meisten stammen aus der Region, so der Bürgermeister. Amtsdirektorin Elvira Hölzner dankte allen Beteiligten für die geleistete Arbeit und erfolgreiche Gemeinschaftsleistung. "Freuen wir uns über dieses großartige Ergebnis, das hier in nur wenigen Monaten entstanden ist. Ein touristisches Highlight mit einmaligen Attraktionen, mit Potential für den Ausbau des Mehrtagestourismus in unserer Region", so die Amtsdirektorin mit Blick über die Amtsgrenzen hinaus.

 

Das sind die Attraktionen des Erlebnisparks Teichland

Sommerrodelbahn
Der 300 Meter lange Lift bringt Sie zur 44 Meter höher gelegenen Bergstation. Ganz oben klinkt der Schlitten aus,
6 Steilkurven und 2 Jumps auf 603 Metern Talfahrt warten auf mutige Piloten.

Aussichtsturm

Auf dem 50 m hohen Turm hat man einen Ausblick von ca 50 Km  

Aussichtsturm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Minigolf
Hier gibt es 18 Bahnen, um sich auszutesten     

Minigolf

Radcross
Eine 940 m lange Hindernis-Strecke, welche mit dem Fahrrad befahren werden kann.  

Kletterfelsen
Die Kletterfelsen bieten die Möglichkeit sich zwischen einer Höhe von 1 m, 3 m und 16 m zu entscheiden                                                                                           

Tubingbahn
Mit einem großen Reifen, kann man die 112 m lange Bahn herunterrutschen und die 4 Steilkurven ausprobieren.     

Tubingbahn

 

 

 

 

 

 

Zauberteppich
Mit dem Zauberteppich bietet sich die Möglichkeit 106 m bergauf zu schweben  

Zipline-Parcours ist die neue Attraktion im Erlebnispark Teichland. Insgesamt 17 Douglasien-Stämme ragen in den Himmel, ihre Plattformen in teils über acht Metern Höhe sind durch Seilbahnen verbunden und bieten zudem kleine Kletterabenteuer.      

MonsterRollerBahn          
Hangabwärts ist Action beim Cross durch 10 Serpentinen mit Schotter und Absätzen garantiert.

WasserBall   
Im zwei Meter großen Wasserball können Kids mit viel Spaß ihre Balance und Ausdauer trainieren.

BungeeTrampolin        
Auf 2 Trampolins kann man sich hier richtig auspowern und zwischen Himmel und Erde Glücksgefühle genießen

ElektroRacer    
Es stehen 2 Quads, 1 Formel-1-Auto und ein Polizeimotorrad zur Verfügung.
 
Hängebrücke
Eine 10 Meter lange Brücke, die mit schwankenden Bohlen über einen kleinen „Abgrund“ führt.

Irrgarten

Im Irrgarten am Fuß des AussichtsTurms warten 720 Meter verschlungene Wege auf Entdecker und Orientierungsprofis.

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