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Die Wehrkirche

Wehrkirche Grießen Die unter Denkmalschutz stehende Wehrkirche wurde vor 700 bis 750 Jahren aus Feldsteinen erbaut. Die kleinen Vorbauten vor den Türen waren baufällig und wurden Ende 1959 abgerissen. Die Kirche ist die älteste in der Gubener Region und gehörte zum Johanniter-Orden Schenkendorf (heute Polen). Das Johanniter-Kreuz ist noch heute auf dem Kirchtum zu sehen. Die Wehrkirche wurde 1979 umfangreich renoviert und rekonstruiert. Der Kirchturm erhielt ein neues Zinkblechdach, die Kugel der Kirchturmspitze wurde vergoldet. In ihr wurden zuvor Einschüsse des Krieges von 1945 gefunden und Geldscheine aus den Jahren 1923. Im Kirchenschiff wurde eine Zwischendecke eingezogen, auf die ursprünglichen Mauersteine des Fußbodens wurden Fließen verlegt und ein Gemeinderaum abgetrennt. Von der Partnergemeinde Neunkirchen wurden Heizröhren zur Erwärmung des Raumes gespendet. 1992 wurde das gesamte Kirchendach neu gedeckt, eine Blitzschutzanlage kam dazu.

Im Inneren der Kirche sind die Reste der alten Bänke der Kirchenältesten mit interessanten Schnitzereien versehen ebenso erhalten geblieben wie der Rest eines gotischen Altars. Der alte Altar war ein Holzschnitzaltar aus dem 15. Jh. mit drei Figuren, die heute nach der Restaurierung noch zu sehen sind. Interessant sind außerdem ein Schrein mit Heiligenbüsten, ein altes Kreuz und die eisenbeschlagene Barocktür sowie eine Gruft. Vor der Kirche stehen alte Grabsteine.

Seit 1994 besitzt die Kirche eine elektrische Läutanlage, in Lauchhammer wird demnächst eine Glocke für Grießen gegossen.

 

 
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