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Ortsteil Grötsch / Groźišćo

Postanschrift    
Amt Peitz     
Gemeinde Heinersbrück   
Ortsteil Grötsch  
Schulstraße 6
 03185 Peitz
Tel.: 035601 380
Fax: 035601 38170
Internet: www.peitz.de
e-mail: peitz@peitz.de
Ortsvorsteher André Wenzke 
Sprechstunde gerade Woche dienstags von 17:00 bis 18:00 Uhr
im Gemeindezentrum Grötsch, Tel.: 035601 82147
Fläche:
413 ha      
Postleitzahl:
03185 
Telefonvorwahl: 035601

Der Ortsteil Grötsch der Gemeinde Heinersbrück wurde bereits 1344 als Grods (Burgstätte) urkundlich erwähnt. Die kleinste Gemeinde im Amt Peitz liegt in unmittelbarer Nähe des Tagebaus Jänschwalde und hat in der Vergangenheit die Folgen des Braunkohleabbaus hautnah gespürt. Heute ist Grötsch dank der Bemühungen aller Bewohner ein sehr gepflegter und schöner Ort, der Reizvolles zu bieten hat. Das ist sicher mit ein Grund dafür, dass sich in den letzten Jahren einige Bauwillige für Grötsch entschieden und herzlich in der Dorfgemeinschaft aufgenommen wurden. Das Dorfbild des ehemaligen Angerdorfes wird wesentlich von dem bis zum Jahr 2001 neu gestalteten Dorfanger geprägt.

Am 26.10.2003 wurde die bisher eigenständige Gemeinde Grötsch im Zuge der Gemeindegebietsreform Brandenburgs in die Gemeinde Heinersbrück als Ortsteil eingegliedert.

Grötsch/ Groźišćo

1344 Grods – als Burgstätte bezeichnet
1536 Grodes
1641 Grezscho
später Groeditz

Geschichtliche Fakten

- seit Mitte der 60iger Jahre des 20 Jh. vollzogen sich bedingt durch den Kohleberbau gravierende Veränderungen im Ort, in dem damals über 200 Einwohner lebten
- langsam begann ein Prozess des Absterbens der Gemeinde, ein großer Teil der Landschaft musste dem Bergbau weichen
 
- 1967 wurde die Gemeinde Grötsch zum Bergbauschutzgebiet erklärt und Bauverbot ausgesprochen

- die Grundwasserabsenkung führte zu Wassermangel, Austrocknung des Dorfteiches und zur Verödung der Landschaft
 
- 1973 mit dem Vorrücken des Tagebaues Jänschwalde wurde einen Friedhofsverlegung notwendig

- 1976 wurde auf dem neuen Friedhof von den Grötscher Bürgern eine Friedhofshalle errichtet
 
- seit 1985 wird die Ortsverlegung von Grötsch vorbereitet, von 48 bestehenden Wohngrundstücken müssen 21 Gundstücke dem Bergbau weichen und die Verbindungsstraßen nach Forst (1985) und Cottbus    (1983) wurden durch das Voranschreiten des Tagebaues gekappt

- die ca. 90 verbleibenden Einwohner sind in den Folgejahren einer hohen Belastung von Lärm und Staub direkt am Rande des Tagebaues ausgesetzt
 

in den letzten Jahren entstanden in Grötsch

- eine Fun-Sportanlage
- der neue Dorfteich entstand
- der Heidegarten wurde angelegt
- ein modernes Bürgerzentrum wurde errichtet

Liebevoll wurde der Dorfteich neu angelegt und gestaltet. Das moderne Bürgerzentrum wurde 1995 neu errichtet. Der vorgelagerte Heidegarten, ebenfalls 1995 angelegt, ergänzt natürlich und harmonisch diesen Bereich. Eine Besonderheit in dieser Gemeinde ist die schöne Fun-Curt Anlage, welche für Kinder und Erwachsene gleichermaßen Möglichkeiten zur Erholung und sportlichen Betätigung bietet. Bei einen Besuch lohnt sich auch ein Blick auf das Feuerwehrgerätehaus, ein kleiner Backsteinbau mit Holzturm. Stolz sind die Einwohner auch auf den 2001 neu errichteten Dorfsaal, der mit 120 Plätzen Heimstatt für das gesellige Miteinander der Dorfgemeinschaft ist. Die dörflich-ländlichen Traditionen werden in der Gemeinde bewahrt. Dies wird vor allem auch beim jährlichen Dorffest oder bei Traditionsfesten wie Fastnacht und Kirmes erlebbar. 

Ortsbeirat Grötsch

 
Name      Art der Mitarbeit  
Funktion  
André Wenkze    Vorsitzender Ortsvorsteher
Christa Halke
Mitglied  
Angela Zeptner
Mitglied  

 

 

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