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Das 20. Jahrhundert

 

Das 20. Jahrhundert

Das 20. Jahrhundert fing für die Bewohner des Dorfes in Frieden und Glück an. Aber schon am 3. August 1914 wurde auch unser Dorf, wie ganz Deutschland, in einen Weltkrieg gestürzt. Die Jugendlichen sowie die Männer wurden an die Front geschickt. Im Dorf herrschte tiefste Besorgnis und Leid. Hungersnot und ein klägliches Elend hatte der Krieg gebracht. Drei Jugendliche und zwei Ehemänner sind nicht mehr zurückgekehrt.

Ansteckende Krankheiten wie Scharlach und Diphterie rafften etliche Kinder und Jugendliche im jungen Alter dahin. Anschließend im Jahre 1924 fand eine Inflation statt. Wieder musste von vorn angefangen werden. Nach der Inflation waren einige Brände zu verzeichnen. Darunter ein Großbrand im Jahre 1926, bei den drei Stallungen und fünf Scheunen den Flammen zum Opfer fielen. 

Der 2. Weltkrieg begann. Sechs Jahre bangten Mütter und Frauen um ihre Angehörigen. Die Zahl der nicht zurückgekehrten war mit fünf Jugendlichen und sieben Ehemännern zu beklagen. Wieder waren die Jahre nach dem Krieg schwer. Nachdem sich das Leben hier im Dorf normalisierte, hatte die Gemeinde 1952 das elektrische Licht bekommen. Im März 1960 wurde die landwirtschaftliche Produktion ins Leben gerufen.

Da der Boden von geringer Ertragsfähigkeit ist, die Wiesen acht bis zehn Kilometer entfernt sind, konnte die LPG (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft) sich nicht entwickeln und wurde 1972 der LPG Tauer „Wiesengrund" angeschlossen. Der Name der LPG „Großsee" hat dadurch aufgehört zu existieren.

* Quelle (gekürzt): Chronik des Dorfes Schönhöhe:

„Ein Dorf in der Niederlausitz wird 250 Jahre alt – Schönhöhe (Sejnejda)

 
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