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"Das Lichtfest" in Schönhöhe im Jahre 1952

 

"Das Lichtfest" in Schönhöhe im Jahre 1952 

Hundert Jahre später im Jahre 1952 verbesserte sich die Lebenssituation. Nach dem verheerenden Weltkrieg verbesserte sich auch im Osten Deutschlands die Lebensverhältnisse. In Schönhöhe war die Zeit allerdings doch etwas stehen geblieben. Wegen seiner abgelegenen Lage war der Ort bis dahin noch nicht an das Stromnetz angeschlossen worden. Tauer und die umliegenden Gemeinden hatten schon vor dem 1. Weltkrieg bzw. in den 20er Jahren ihren „elektrischen Strom" erhalten.

Die Schönhöher, schlugen die Bäume für die Strommasten im umliegenden Wald, bearbeiteten sie mit der Axt und transportierten sie in das Dorf. Die Einwohner führten auch notwendige Schachtarbeiten selbst durch. Die Brandenburgische Elektrizitätsgesellschaft legt nur die Hauptleitung aus Drewitz an Schönhöhe heran und errichtete das Trafohäuschen. Bis dahin mussten sich die Schönhöher mit Petroleumlampen behelfen.

Rudi Miatke, dessen Vater in Schönhöhe geboren wurde, kann sich noch gut an das „Lichtfest" im August 1952 erinnern. Er war mit seinem Vater bei der Feier anlässlich des Elektroanschlusses in Schönhöhe dabei. Die Freude bei den Schönhöhern war groß. Erst Jahre später wurde eine Gedenktafel am Geburtshaus von Fritz Rocha eingeweiht.

 
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